Der CDU-Stadtteilverband Nord/Ost spricht sich in der aktuell neu entflammten Bäderdebatte klar für den Erhalt des Wartbergbades aus. Aus Sicht seines Vorsitzenden Philipp Dörflinger müssen die Prioritäten angesichts der aktuellen Entwicklungen, insbesondere der enormen Baukostensteigerungen beim geplanten Neubau des Schul- und Sportbades am alten Emma-Standort sowie der schlechte Zustand der übrigen Bäder neu gesetzt werden. "Das Wartbergbad als unser größtes und leistungsfähigstes Bad muss dringend saniert und zukunftsfest gemacht werden. Dies decke sich mit der Forderung, die bereits im letzten CDU-Kommunalwahlprogramm festgehalten wurde und mit der Positionierung des Sportkreises Pforzheim Enzkreis.

In diesem Zusammenhang weist die CDU Nord/Ost auch die jüngsten Äußerungen der Freien Wähler zurück. Eine Ertüchtigung und eine Erweiterung des Wartbergbades sei in jedem Fall preisgünstiger, als ein kleiner Neubau auf dem alten Emma-Jäger-Bad-Areal. "Es wird Zeit, dass die Freien Wähler endlich der Realität ins Auge blicken und erkennen, dass ihr Wahlkampfversprechen eines Innenstadtbades schlicht zu teuer ist. Für das gleiche Geld können wir auf dem Wartberg wesentlich mehr erreichen.", betont Dörflinger.

Aus Sicht der CDU Nord/Ost gelte es nun, die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel so einzusetzen, dass sie eine schnelle und effektive Verbesserung herbeiführen. Daher müsse der bereits begonnen Neubau des Huchenfelder Bades zügig abgeschlossen und parallel die dringend sanierungsbedürftigen übrigen Bäder grundlegend ertüchtigt werden. Allen voran das Wartbergbad.

Die CDU wolle dafür werben, die bestehenden Beschlüsse zu den Pforzheimer Bädern an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Dies sei aus Sicht der CDU keine Absage an ein Innenstadtbad, so sein Vorstandskollege Dieter Vortisch, sondern würde lediglich bedeuten, neu zu priorisieren.

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