Frank Daudert
55 Jahre alt, geschieden, Vater meines erwachsenen Sohnes David
- Geboren und aufgewachsen im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein. Besuch der dortigen Grundschule, sowie im Anschluss, der Inselrealschule Pforzheim.
- Ausbildung als Koch mit abschließenden Gesellenbrief.
- Mehrjährige Erfahrungsaneignung in diversen hochkarätigen 5-Sterne Hotels in der Schweiz, verbunden mit dem Besuch der Hotelfachschule in Luzern.
- Selbständig seit meinem 23. Lebensjahr im Gastronomiebereich:
- Seit 1993 Betreiber des Biergartens im Enzauenpark.
- Seit 2010 Wirtesprecher des „OechsleFestes Pforzheim“.
Engagiert bei zahlreichen städtischen und von privater Hand durchgeführten Veranstaltungen.
- Betreiber des „Goldis Stadl“ in Verbindung mit „City on Ice“.
- Betreiber von „Boarding-Häuser“ – zu temporären Unterbringung von Mitarbeitern externer Unternehmen.

Analyse:
- Pforzheim bietet durch seine Lage als „Pforte zum Nordschwarzwald“ mit seinen drei Flüssen Enz, Nagold und Würm hervorragende Voraussetzungen und touristische Potentiale. Auch die Traditionsindustrie trägt dazu bei.
- Der Wiederaufbau der Stadt im Zeitgeist der 1950er Jahre ist bei der Mehrheit der Bürger nicht unbedingt positiv behaftet.
- Der strukturelle Wandel, in dem sich Pforzheim analog zahlreicher anderer Großstädte im gesamten Bundesgebiet hat nicht nur positive Auswirkungen: Inhabergeführte Fachgeschäfte, Gastronomiebetriebe und handwerkliche Betriebe weichen zunehmend Filialbetriebe mit überwiegenden Angeboten an Billigprodukten- bzw. Leistungen (Trading down- Effekt).
- Nachlassen des Sicherheitsgefühls.
- Das Resultat: Eine mangelnde Identität der Bürger zur eigenen Stadt. Imageverlusst.
- Die Verbraucher aus dem Einzugsgebiet weichen aus in andere, vielseitigere Oberzentren um dort die Kaufkraft zu lassen.

Gegensteuerung:
- Bauliche Aufwertung der Fußgängerzone, Steigerung der Aufenthaltsqualität und Verweildauer.
- Weitere bauliche Aufwertung durch die Neugestaltung „Innenstadt Ost“
- Ansiedlung neuer wertiger Fachgeschäfte sowie gastronomischer Betriebe.
- Schaffung neuen Wohnraums zu erschwinglichen Mieten (Sicherheitsgefühl).
- Stärkere Einbindung der Enz an die zentrale Innenstadt.
- Durchführung identitätsstiftender Veranstaltungen im innerstädtischen Bereich. Ausrichtung auf die breite Bürgerschaft.