Während der Remchinger CDU-Vorsitzende Roland Kröner bei der Jahreshauptversammlung auf einen auch politisch heißen Sommer in Deutschland, Europa und der Welt blickte, konnte der Remchinger Gemeindeverband seine Mitgliederzahl stabil halten. Dabei blickte die Remchinger CDU mit interessierten Bürgern immer wieder über den Tellerrand: Neben einer Besichtigung der Hochwasserrückhalte-Baustelle und einer öffentlichen Waldbegehung erinnerte Kröner an den Besuch des Bundes-Landwirtschaftsministers im vergangenen und der Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch in diesem Jahr: „Auch heute sind die Bürger noch für politische Veranstaltungen zu haben – wenn man thematisch auf ihre Interessenslage eingeht.“ Außerdem dankte er Christian Wallisch für die Organisation der Lehrstellenbörse, die durch den großen Andrang in diesem Jahr keine weiteren Unternehmen aufnehmen konnte.
„Ich bin beeindruckt: Wenn jemand sagen kann, wir tun etwas gegen Fachkräftemangel, dann Sie“, freute sich Kreisgeschäftsführer Markus Bechtle, der nach der Entlastung des Vorstandes durch die Wahlen führte. Für zwei weitere Jahre bestätigten die Anwesenden Roland Kröner als Vorsitzenden, Martin Gegenheimer, Kurt Ebel und Dieter Walch als seine Stellvertreter, Oliver Stieler als Schriftführer und Florian Enghofer als Schatzmeister. Als Beisitzer wählten sie Christian Wallisch (zudem neuer Mitgliederbeauftragter), Marianne Butz, Sarah Esajas, Lilli Leber, Ulrich Schmidt und Efthymios Vlahos. Kassenprüfer bleiben Günter Haag und Gerhard Schwarz.“

In seinem bundespolitischen Rundumblick dankte der Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum für die rührige Arbeit vor Ort: „Hier ist die Parteibasis und das gute Fundament ist Ihrer Arbeit geschuldet – auch wenn die Bundespolitik leider keinen kraftvollen Beitrag dazu geleistet hat.“ Auf die Frage von Marianne Butz hin, warum er sich für die Stadt Pforzheim stark gemacht habe, die sich zur Sanierung ihrer Bäder mit zwei Förderanträgen für das vielfach überzeichnete Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beworben hatte, nicht aber für Remchingen, dessen Schlossbad ebenfalls im Rennen um die Fördermittel ist, verdeutlichte Krichbaum, dass man trotz des internationalen Tags der Nettigkeiten (der am Versammlungstag begangen wurde) auch mal Ehrlichkeiten austauschen müsse: „Sie kennen Ihre Probleme, Sie kennen die Probleme der Pforzheimer – wollen Sie tauschen?

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