Der 35. Parteitag der CDU sendet ein klares Signal für eine Willkommenskultur für Frauen aus!

Die Frauenquote wurde angenommen. Wir freuen uns auf eine breite Teilhabe von Frauen und Männern in der CDU.

Die Einführung der verbindlichen Frauenquote erfolgt stufenweise und gilt bei Wahlen von zwei oder mehr Parteiämtern. Die Quote gilt ab der Kreisverbandsebene aufwärts.

Folgender Zeitplan gilt für Gruppenwahlen zu Vorstandsämtern:
ab 01.01.2023: aus dem bisherigen Quorum von 1/3 wird eine verbindliche Quote
ab 01.01.2024: die Quote steigt auf 40 Prozent
ab 01.07.2025: die Quote beträgt 50 Prozent

Bei der Wahl der Delegierten für den Bundesparteitag, die Landesparteitage und Bezirksparteitage gibt es eine dynamische Quote. Ab dem 01.01.2023 wird bei Delegiertenwahlen eine Quote von mindestens einem Drittel gelten. Ab einem weiblichen Mitgliederanteil von über 30 Prozent wird die Quote 40 Prozent, bei einem weiblichen Mitgliederanteil von über 40 Prozent 50 Prozent betragen. Bemessungsgrundlage zur Festlegung der Quote ist der jeweilige weibliche Mitgliederanteil des Landesverbandes zum Stichtag 1. Januar.

Bei der Aufstellung von Listen für Kommunal- und Landtagswahlen, für die Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Europäischen Parlament soll das vorschlagsberechtigte Gremium unter drei aufeinander folgenden Listenplätzen jeweils mindestens eine Frau vorschlagen. Bei der Aufstellung von Listen für Landtagswahlen, für die Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Europäischen Parlament sollen darüber hinaus ab dem 01.01.2024 unter den ersten zehn Listenplätzen mindestens eine weitere Frau, und ab 01.07.2025 zwei weitere Frauen vorgeschlagen werden.

Mit dem Leitantrag „Volkspartei der Zukunft: Die CDU erneuern“ findet die Arbeit der Struktur- und Satzungskommission ihren erfolgreichen Abschluss. So sieht die neue CDU aus: digital und schlagkräftig, in der Gesellschaft breit verankert, mitgliederorientiert und organisatorisch stark. Eine moderne und attraktive Volkspartei mit Strukturen auf der Höhe der Zeit.
Mit der Grundwertecharta definiert die CDU inhaltliche Leitplanken für den Prozess hin zu einem neuen Grundsatzprogramm. Die CDU hat sich mit ihrem Beschluss ihrer Grundwerte versichert. Wir machen Politik auf der Basis des christlichen Menschenbildes. Wir in der CDU arbeiten für ein Deutschland in Europa, in dem die Gleichberechtigung der Geschlechter und die tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau verwirklicht sind. In der Debatte um die Verankerung der Gleichstellung in der Grundwertecharta betonte die Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU Annette Widmann-Mauz, Grundwerte müssten dem Wandel der Zeit angepasst werden. Gleichstellung habe nichts mit Gleichmacherei zu tun.

Die Frauen Union der CDU hat weitere inhaltliche Akzente am Parteitag gesetzt. Unser Antrag zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in Institutionen wurde vom Parteitag beschlossen. Wir fordern mehr staatliche Verantwortung für die Aufarbeitung, Bekämpfung und Prävention ein. Ebenso wurde unser Antrag zur Frauenaußenpolitik beschlossen. In Kooperation mit der KlimaUnion zeigen wir Lösungen für eine klimagerechte Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik. Dieser Antrag wurde an die Fachkommission Versorgungssicherheit überwiesen.

Der 35. Parteitag der CDU Deutschlands war geprägt von interessanten Debatten und zukunftsweisenden Beschlüssen für eine moderne Volkspartei der Zukunft.

Anmerkung: Die Beschlüsse werden zeitnah auf der Parteitagsseite der CDU eingestellt.
Mehr auf: https://www.cdu-parteitag.de/reden-berichte#antraege


Hier geht es zur Frauen Union (FU) Enzkreis/Pforzheim

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