Landtagskandidat Philipp Dörflinger beantwortete gemeinsam mit der CDU-Spitzenkandidatin Dr. Susanne Eisenmann im Rahmen der „Eisenmann will‘s wissen“-Tour zahlreiche Fragen der Zuschauer. Dabei ging es von der Hotspot-Strategie für Pforzheim, über den öffentlichen Nahverkehr und die Digitalisierung bis hin zur Frage, wie die Politiker ihr Weihnachtsfest privat verbringen um unterschiedlichste Themenfelder.


Ziel der digitalen Gesprächsrunde war es, eine direkte Begegnung zwischen Bürgern und Politik trotz Corona-Kontaktbeschränkungen zu ermöglichen und Anregungen, Sorgen und Nöte aus Pforzheim aufzunehmen. Über 6000 Zuschauer verfolgten den Livestream aus Stuttgart von zuhause aus.

Ein Thema, das für viel Diskussionsstoff sorgte, waren die aktuell beschlossenen Regelungen der Weihnachtsferien in Baden-Württemberg. Die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport erklärte die Hintergründe für den „differenzierten Weg“, den Baden-Württemberg mit der Entscheidung gegen vorgezogene Ferien geht. „Gerade jüngere Schülerinnen und Schüler müssen betreut werden, viele Eltern haben allerdings keinen Urlaub mehr. Wir haben einen pragmatischen Kompromiss gefunden, der Eltern und Schülern hilft“, betonte Eisenmann. Auch zum Thema Schutz der Erzieherinnen und Erziehern in Kitas gab es zahlreiche Fragen und Kommentare. „Erzieher und Lehrer leisten aktuell einen unglaublich wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und müssen bestmöglich geschützt werden. Corona hat uns alle kalt erwischt, und wir müssen gemeinsam daran arbeiten, die Herausforderungen zu stemmen. Als Kommunalpolitiker helfe ich gerne weiter, denn es ist wichtig, auf etwaige Missstände beim Hygienekonzept hinzuweisen, damit sich etwas ändert“, so Philipp Dörflinger.

Eisenmann erklärte, sie sei aktuell in Verhandlungen mit der Landesregierung, um eine Hotspot Strategie für Pforzheim zu erarbeiten, die in den nächsten Tagen veröffentlicht werden soll. „Wir brauchen nachvollziehbare Regelungen. Es muss uns gelingen, das Infektionsgeschehen zurückzutreiben, auch eine Ausgangssperre wird diskutiert“, so die Ministerin.

Auch Zukunftsthemen wie ein ICE Bahnhof in Pforzheim, die Digitalisierung an Schulen sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Pforzheim wurden besprochen. Aus Sicht der Ministerin sollte der öffentliche Nahverkehr das Auto als Alternative sowohl bei Pünktlichkeit, Komfort und Preis übertreffen, um Menschen von der Straße auf die Schienen zu bewegen. Dörflinger betonte, dass man Pforzheim unter anderem durch die umweltverträgliche Ausweitung von Gewerbeflächen, dem verstärkten Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis sowie der Ansiedlung von StartUps und somit Schaffung von Arbeitsplätzen zukunftsfest machen müsse. Auch die Digitalisierung an Schulen, beispielsweise durch den Einsatz von iPads als digitaler Schulblock, sei in den Fokus zu nehmen.

Ansprechpartner

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Markus Bechtle

Kreisgeschäftsführer der CDU Enzkreis/Pforzheim

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