Die CDA Pforzheim/Enzkreis, der Sozialflügel der CDU, fordert von der Stadt und dem Enzkreis, bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende sicherzustellen. Kreisvorsitzender Frank-Johannes Lemke sagt in einer Mitteilung der CDA, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum seine eine der größten Hürden, um eine Ausbildung zu beginnen.

Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen in Deutschland habe sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt: Zuletzt fehlten geeignete Bewerberinnen und Bewerber für rund 69.000 Ausbildungsplätze, gleichzeitig suchten 23.000 Jugendliche vergeblich einen Ausbildungsplatz. In Pforzheim und im Enzkreis blieben laut CDA 500 Ausbildungsplätze unbesetzt.

Es kann nicht angehen, dass die politisch Verantwortlichen in Stadt und Kreis nicht reagieren", so Lemke Man müsse die Mobilität der Auszubil- denden stärken, fordert der Kreisvorsitzende der CDA. Noch wohnten nämlich 72 Prozent der Azubis aktuell bei ihren Eltern oder Verwandten. Nicht jeder könne es sich bei den hohen Wohnkosten und den anfangs kleinen Ausbildungsvergütungen leisten, sich auch weiter entfernt nach offenen Ausbildungsplätzen umzuschauen. Wir wollen das ändern. Mehr junge Menschen sollen sich einen Ausbildungsplatz fernab ihres Elternhauses leisten können", so Lemke.

Deshalb setze sich die CDA Pforzheim/Enzkreis für den flächendeckenden Ausbau von Azubi- Wohnheimen ein. „Nur durch verbesserte Rahmenbedingungen können die regionalen Passungsprobleme auf dem Ausbil- dungsmarkt und der Fachkräftemangel langfristig gelöst werden.

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