Pforzheim – „Wenn es heiß ist, dann sollen die Pforzheimer Freibäder geöffnet bleiben“, fordern CDU-Kreisvorsitzender Gunther Krichbaum und Thomas Dörflinger, der Vorsitzende des CDU Stadtverbands Pforzheim, in einer Pressemitteilung. Es sei der Bevölkerung nicht zu vermitteln, dass die Schließung des Wartbergbads und des Nagoldbads strikt dem Kalender folgen und nicht der Wetterlage. Zahlreiche Menschen hätten sich in den vergangenen Tagen gegenüber den CDU-Vorstandsmitgliedern völlig verständnislos gezeigt, dass die Bäder im Umland so flexibel seien, die letzten Sonnentage auszunutzen, Pforzheim hingegen die Badegäste vor der verschlossenen Tür stehen lasse.

„Für diese Saison dürfte das nicht mehr zu ändern sein, weil vermutlich die Arbeiten begonnen haben, um die Bäder winterfest zu machen“, sagt Krichbaum. Für die Freibadsaison 2019 müsse jedoch sowohl hinsichtlich des Öffnungstermins als auch bei der Schließung das Thermometer Vorrang vor der Bürokratie haben. „So viel Flexibilität erwarte ich vom Bäderbetrieb. Andere Kommunen können es ja auch“, so Krichbaum.

„Wir diskutieren zur Zeit sehr kontrovers über die Zukunft der Bäderlandschaft. Da ist es nachvollziehbar, dass die Bürger gerade jetzt besonders sensibel auf die zwar planmäßige, aber dem Wetter nicht angemessene Schließung der Freibäder reagieren“, sagt Stadtverbandsvorsitzender Dörflinger. „Ich hätte mir da schon etwas mehr Augenmaß gewünscht. Nächste Saison muss das besser laufen“, so Dörflinger.

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