CDU Enzkreis/Pforzheim

Die Baden-Württemberg-Partei

30.05.2017

Keltern will Beitrag zum Remchinger Hochwasserschutz leisten

CDU-Gemeindeverbände treffen sich zu kommunalpolitischer Austauschrunde

Alles Gute kommt von oben. Zumindest wenn die Remchinger an Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre zurückdenken, können sie diesem Sprichwort nicht so ganz zustimmen. Verantwortlich waren einerseits lokale Unwetterereignisse, die nahezu unkontrollierbar sind, andererseits aber auch bei Starkregen über weite Strecken angestiegene Flusspegel, die irgendwann die Pfinz zum Überlaufen bringen.

Der kommunalpolitische Austausch zwischen der CDU Keltern und Remchingen führte daher Ende Mai knapp ein Dutzend Gemeinderäte und Vorstandsmitglieder direkt an das Hochwasserrückhaltebecken zwischen Ellmendingen und Gräfenhausen. Das in den 90er-Jahren errichtete Becken bremst im Katastrophenfall den Arnbach, der im weiteren Verlauf durch Ellmendingen fließt und in die Pfinz Richtung Remchingen mündet.

„In Remchingen stehen die Bauarbeiten zur Erweiterung des Rückhaltebeckens Nöttingen unmittelbar bevor. Dabei hoffen wir auch auf Maßnahmen der darüberliegenden Gemeinden, die nicht nur Ihnen, sondern auch uns als Unterlieger großen Nutzen bringen“, erklärte Kurt Ebel und erfuhr von Michael Sengle, dass auch Keltern im Jahr 2014 zunächst für Ellmendingen und Dietlingen in den Bereichen Arnbach, Federbach und Hegenachgraben, jetzt auch für Weiler und Niebelsbach, Flussgebietsuntersuchungen auf den Weg gebracht habe. „Daraus können wir dann stufenweise Maßnahmen entwickeln“, erklärte Sengle und betonte: „Zwar braucht das wie viele Dinge seine Zeit – aber wir wollen ganz klar unseren Beitrag zum Hochwasserschutz der Unterlieger leisten.“ Dabei setze Keltern vor allem auf mehrere kleine Maßnahmen. Dieter Walch begrüßte die voranschreitenden Planungen: „Wir Remchinger profitieren davon und geben es mitsamt unseren Hochwasserschutzmaßnahmen an die Gemeinden pfinzabwärts weiter.“ Unter diesem Aspekt ist es zu begrüßen, dass die kommunalen Hochwasserschutzbauten seitens des Landes eine großzügige finanzielle Förderung erfahren.

Im Gewerbegebiet „Unter Bruch“ zwischen Ellmendingen und Dietenhausen erläuterte der Vorsitzende der CDU Keltern, Michael Sengle, die Denkmodelle zur Realisierung der Erweiterung. Als problematisch wurde dabei die Idee der Ausweitung der Erschließung direkt im Anschluss zur bestehenden Bebauung in die Talaue hinein betrachtet, auch wegen der Nähe zur Wohnbebauung von Dietenhausen. Größere Chancen zur Realisierung habe wohl die Planung für das Gebiet auf der dem jetzigen Gewerbegebiet gegenüber liegenden Fläche jenseits der Landesstraße.

Seitens der Gemeinde Keltern werde auch gerade unter dem Aspekt der vermehrten Gewerbeansiedlung die baldige Realisierung der Nöttinger Ortsumfahrung begrüßt, da dadurch eine direkte Anbindung des Gebiets ohne Ortsdurchfahrt an den A8-Anschluß Pforzheim-West entsteht. Und für Remchingen bedeutet diese Entwicklung ein weiteres Argument für die Dringlichkeit des 4. Abschnitts der Umgehungsstraße (Hochwasserdamm bis Kreisel beim Auerbach). Aus Sicht der Remchinger CDU-Vertreter muss dieser unbedingt als Abschluss der Ortsumfahrung gebaut werden.

Am Ende des Treffens bekräftigten die beiden CDU-Vorsitzenden Michael Sengle und Roland Kröner, die Zusammenkünfte der beiden CDU-Ortsverbände in regelmäßigen Abständen weiterführen zu wollen.

 Bild 1:

Nicht nur Keltern selbst sondern auch Remchingen als Unterlieger profitiert vom Kelterner Hochwasserschutz, den Vertreter der beiden CDU- Gemeindeverbände und Ratsfraktionen am Arnbach-Rückhaltebecken zwischen Gräfenhausen und Ellmendingen begutachteten.  Foto: Zachmann

Bild 2:

Die Vertreter der beiden CDU- Gemeindeverbände und Ratsfraktionen aus Keltern und Remchingen bei ihrem Informationsaustausch. Foto: Zachmann


Peter Boch - OB in Pforzheim

OB Peter Boch


 

www.peter-boch.de

 

 

Herzlichen Glückwunsch:

Peter Boch zum Pforzheimer Oberbürgermeister gewählt!

Mit 51,5% bereits im ersten Wahlgang hat Peter Boch die Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim klar für sich entschieden. Zum ersten Mal seit dem II. Weltkrieg wird im Pforzheimer Rathaus künftig ein Christdemokrat die Geschicke der Goldstadt leiten. Das ist nicht nur für die Pforzheimer CDU, sondern für den gesamten Kreisverband ein historischer Sieg.

Mein Dank als Kreisvorsitzender gilt allen, die zu diesem Erfolg der Union beigetragen haben, allen voran unserem Pforzheimer CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Dörflinger und seinem jungen Wahlkampfteam. Die CDU stand geschlossen hinter ihrem Kandidaten Peter Boch. Kreis- und Stadtverband, Fraktion, Junge Union und alle weiteren Gliederungen haben an einem Strang gezogen. Dieser Sieg ist der verdiente Lohn unserer gemeinsamen Anstrengungen.

Nun gilt es, unseren Oberbürgermeister nach Kräften zu unterstützen, denn ab jetzt heißt es: „Aufbruch statt weiter so!“

Gunther Krichbaum

Kreisvorsitzender

 

Erfahren Sie mehr über Peter Boch auf seiner Homepage: www.peter-boch.de

Oder besuchen Sie ihn auf facebook: https://www.facebook.com/PeterBoch2017

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